Zeittafel - Segeberger Kunstverein e.V.

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Zeittafel

Verein

Im September 2010 trafen sich in einer Segeberger Wohnung 12 Personen, um einen Kunstverein zu gründen. Es gab damals im Vorfeld so viele Optimisten wie Skeptiker. Doch nach der Versammlung ging der Vorstand sogleich ans Werk, das vereinbarte Konzept umzusetzen.

Schon damals wurde gefragt: Was habe ich davon, wenn ich Mitglied werde? – Nun,  es geht nicht in erster Linie darum, etwas zu bekommen, sondern etwas zu geben. Sich einzubringen in die Vermittlung von bildender Kunst, die nicht nur im engen Umfeld der Stadt entsteht, sondern – über den berühmten Tellerrand hinaus – Kontakt aufzunehmen mit Künstlern, die nicht nur regional, sondern überregional oder sogar international einen guten Ruf haben, neue Wege beschreiten, original sind und ihr Handwerk verstehen.
In diesem Verein arbeiten Bürger uneigennützig für Bürger. Als Bereicherung des kulturellen Lebens in unserer Stadt. Dies nicht in Konkurrenz zu anderen Institutionen, sondern als Ergänzung zum bestehenden Angebot.

Weil öffentliche Gelder immer spärlicher in den Kultursektor fließen, weil auch in den staatlichen Bildungseinrichtungen die Kunst immer mehr an den Rand gedrängt wird, kann ein vielfältiges kulturelles Angebot nur bestehen, wenn sich die Bürger engagieren. Zu einer umfassenden Bildung gehört auch die Teilhabe an allen Künsten unserer und anderer Kultur.

Etwa die Hälfte der Mitglieder des gemeinnützigen Vereins kann sich nur finanziell durch die Zahlung eines Jahresbeitrags engagieren. Ihr Beruf lässt nichts anderes zu. Alle anderen bringen zusätzlich Arbeitskraft ein: Aufsichten, Außenwerbung, Ausstellungsorganisation, Jury, usw. Es gibt viele Aufgaben! Und durch den Umgang mit der Kunst erfahren die Mitglieder einen inten-siveren Einblick. Das wird von vielen als der eigentliche Gewinn gesehen, für den sich einzusetzen es sich lohnt.

Seit Bestehen des Vereins gab es 7 vielbesuchte Ausstellungen in der Villa Flath, wo der Kunstverein Untermieter ist. Das Ausstellungshaus der Stadt hat gerade die Atmosphäre, die sich viele Künstler zum Ausstellen ihrer Arbeiten wünschen, und die Professionalität unseres
Teams wird von allen hoch gelobt.
Die Jury sichtet einmal im Jahr eingegangene Bewerbungen von Künstlern aus der ganzen Republik. Nicht immer werden die ein-gereichten Arbeiten dem Anspruch der Jury gerecht, so dass sie selbst auf die Suche nach geeigneten Künstlern gehen muss. Sie findet sie auf den Feldern der Malerei  und Grafik, der Skulptur und Fotografie.

Neben der Ausrichtung von Ausstellungen gibt es noch andere Veranstaltungen. So erfreuen sich geführte Exkursionen großer Beliebtheit. Dafür gibt es auch Vergünstigungen für Mitglieder.
Die Angebote des Vereins werden vervollständigt durch Vorträge
versierter Kunsthistoriker. Demnächst soll die Zusammenarbeit mit Schulen intensiviert werden, damit auch junge Menschen an kulturelles Geschehen herangeführt werden.

Der Jahresetat ergibt sich aus den Beiträgen der fast 50 Mitglieder und durch Spenden. Damit können keine großen und häufigen Sprünge gemacht werden. Aber der Verein will auch auf öffentliche Zuwendungen verzichten, um sich seine Unabhängigkeit zu bewahren.
Das hat auch seine Vorteile: Weniger ist oft mehr.

In der Presse wird immer auf die Aktivitäten des Vereins hingewiesen
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(20.9.2013)


 
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